Dissoziationsstop Übungen


Eine Folge traumatischer Erfahrungen sind häufig dissoziative Störungen, bei denen der oder die Betroffene in Zustände gerät, in denen er oder sie sich wieder in die traumatische Situation hineinversetzt fühlt. In diesem Zustand kann das Geschehen nicht mehr ins „Hier und Jetzt“ eingeordnet werden. Gefühle oder Gedanken spalten sich ab, um die auf den oder die Betroffene einwirkenden schrecklichen Erlebnisse für den Organismus tragbar zu machen. Diese Zustände können sich äußern, in dem der oder die Betroffene die Umgebung nicht mehr wahrnimmt, z.T. sogar zittert, schreit, weint oder Ähnliches und durch sein/ihr Gegenüber nicht mehr erreichbar ist, oder sogar Gedächtnislücken hat, was bestimmte Geschehnisse angeht.

Ausgelöst werden können dissoziative Zustände durch unterschiedlichste Dinge im Alltag, die den Organismus, häufig unbewusst, an das traumatisierende Erlebnis erinnern. Dies kann sowohl ein bestimmter Geruch, als auch eine bestimmte Tonlage, Wortwahl oder Mimik des Gegenübers sein.

Betroffenen Jugendlichen können wir einige bewährte Methoden nahe bringen, die beginnende dissoziative Zustände beenden oder abmildern können. Beispielsweise können hier bestimmte Bewegungsübungen, bestimmte Skills oder andere „erdende“ Übungen zum Einsatz kommen.