Methoden der pädagogischen und therapeutischen Arbeit


Methoden der pädagogischen und therapeutischen Arbeit

  1. Beziehungsgestaltung
  • Jeder Bewohner hat eine/n Bezugsbetreuer/in: Aufbau von tragfähigen und vor allem belastbaren Beziehungen  – Förderung der Bindungsfähigkeit
  • Respekt vor Bedürfnissen und Wünschen – gemeinsame Betreuungsplanung, Aushandlungsprozesse innerhalb eines festgelegten Rahmens
  • Klare Haltung der Betreuer, die Transparenz, Verlässlichkeit, Präsenz und Grenzsetzung beinhaltet
  • Förderung des Beziehungsverhaltens und des Verantwortungsbewusstseins durch individuelle Begleitungen und Planung
  • Positive Gruppenprozesse zwischen den Bewohnern werden gefördert – gelernt wird eine angemessene Balance aus Durchsetzungsvermögen und Toleranz

 

  1. Tagesstruktur
  • Bewältigung des Lebensalltags durch geregelte Tages- und Wochenstruktur – regelmäßige Aufgaben im Haus, feste Essenszeiten, Haus- und Fernsehzeiten
  • Regelmäßige verpflichtende Gruppentermine in der Woche – Hausversammlung, Sport- bz Bewegungsgruppe, Ergotherapiegruppe, Freizeitgruppe etc.
  • Arbeitstraining/Schule/Praktika o. Ä. – feste Beschäftigung außerhalb der Wohngruppe (nicht im Leistungsentgelt enthalten)
  • Gesicherte Medikamenteneinnahme nach ärztlicher Verordnung

 

 

  1. Pädagogisch-Therapeutische Methoden
  • Psychoedukation
  • Ressourcenarbeit
  • Anleitungen zum Umgang mit Dissoziationen
  • Anleitung zum Erstellen von „Notfallplänen“
  • Schulung der Körperwahrnehmung, Entspannungsübungen, Stabilisierungsübungen
  • Imaginative Verfahren
  • Biografiearbeit/Genogrammarbeit
  • Anleitungen zu deeskalierendem Verhalten
  • Anleitung zu Bewältigungsstrategien, die nicht selbstschädigend sind
  • Anleitung zum Stressabbau – z.B. Einsatz von Skills
  • Verhaltensanalysen und Selbstbeobachtungstraining zur Verbesserung der Selbststeuerung
  • Desensibilisierungstraining bei Angststörungen
  • Anti-Gewalt-Training in Kooperation mit anderen Anbietern (nicht im Leistungsentgeld enthalten)